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Thursday, der 24. June 2010 17:53

Bürgermeister rechnen beim Trainee-Programm merkwürdig



VON: ELMAR GILLET



Elmar Gillet, Vorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion, hält die Kritik der Bürgermeister am Trainee-Programm für unangemessen und unberechtigt.



Elmar Gillet wörtlich: 


"Die Bürgermeister versuchen erneut, den Kreistag auf einen Beirat der Bürgermeisterkonferenz zu reduzieren. Als von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Vertretung ist es die Aufgabe des Kreistags, das allgemeine Interesse der BürgerInnen des REK auch gegen die Kirchturmspolitik einzelner Bürgermeister durchzusetzen. Im konkreten Fall äußern sich die Bürgermeister zu einer internen Organisationsfrage des Kreises. Bürgermeister Kreuzberg würde ein Eingreifen des Kreistags in seine Personalhoheit entschieden zurückweisen.


Auch finanziell liegen die Bürgermeister daneben. Es sind in der Vorlage zwar die 770.800 Euro ausgewiesen, ein hoch erscheinender Betrag. Doch beziehen sich diese auf die zwei Jahre, die das Programm dauern soll und beinhalten zu einem erheblichen Teil Overheadkosten, die aber nicht zusätzlich anfallen. Rechnet man die ebenfalls dargestellten reinen Personalkosten von 538.400 Euro um auf die beiden Jahre und berücksichtigt man, dass hier vier Traineestellen geschaffen werden,ist jede Traineestelle mit jährlichen Arbeitgeber-Personalkosten von 67.300 Euro verbunden. Dies sind also keine Stellen mit Luxusgehältern, sondern entsprechen Akademiker-Einstiegsgehältern. Wir müssen die kommunalen Verwaltungen auch für Hochschulabsolventen öffnen, um sie mit Qualifikationen voranzubringen, für die Verwaltungen üblicherweise nicht ausbilden."




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