08.08.2013 11:19

Der Landschaftsverband Rheinland lohnt sich für den Rhein-Erft-Kreis



Von: Johannes Bortlisz-Dickhoff




Begegnung, Interaktion, Inklusion: wichtige Aufgaben des Landschaftsverbandes

Begegnung, Interaktion, Inklusion: wichtige Aufgaben des Landschaftsverbandes

Über den Kreistag wurde für die GRÜNE Fraktion Johannes Bortlisz-Dickhoff in die Landschaftsversammlung Rheinland - die politische Vertretung des LVR - entsendet. Er nimmt dort unter anderem im Krankenhausausschuss Im, zuständig für die LVR-Kliniken in Bonn und Düren, im Stiftungsrat des Max-Ernst-Museums oder im Aufsichtsrat von vogelsang ip gGmbH in der Eifel wahr.

Anlässlich der immer wieder neu aufflammenden Diskussionen zur Frage, ob denn die Landschaftsumlage in der Höhe sein muss, verweist er auf eine aktuelle Veröffentlichung des LVR:

"LVR lohnt sich für den Rhein-Erft-Kreis
145,9 Millionen Euro flossen 2012 in den Rhein-Erft-Kreis / 69 Prozent der Mittel für Menschen mit Behinderung / LVR als Arbeitgeber, sozialer Dienstleister und Kulturförderer

Köln. / Rhein-Erft-Kreis. 5. August 2013. Der Rhein-Erft-Kreis hat im Haushaltsjahr 2012 eine Umlage in Höhe von 96 Millionen Euro an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) gezahlt. Im gleichen Zeitraum flossen Leistungen in Höhe von 145,9 Millionen Euro in den Kreis zurück. Rund 97,5 Millionen Euro hiervon sind LVR-Eigenmittel und über 48,4 Millionen Euro stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie aus der Ausgleichsabgabe.

Der LVR spielt überdies mit seinen Einrichtungen im Rhein-Erft-Kreis eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und Standortfaktor: Insgesamt arbeiten in der LVR-Förderschule, dem LVR-Klinikverbund, im LVR-HPH-Netz West, bei der LVR-Denkmalpflege im Rheinland, dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum und dem Max-Ernst-Museum Brühl des LVR über 290 Frauen und Männer. Über 220 von ihnen sind direkt beim LVR beschäftigt. In der LVR-Donatusschule werden rund 190 Kinder und Jugendliche unterrichtet. Dies geht aus der Leistungsübersicht 2012 hervor, die der LVR nun in Köln veröffentlicht hat.

69 Prozent der Leistungen kommen Menschen mit Behinderung im Rhein-Erft-Kreis zugute: Über 100,5 Millionen Euro wurden gezahlt für die Sozialhilfeleistungen für Menschen mit Behinderung, für die Förderschulen, die Kriegsopferfürsorge und die Hilfe für schwerbehinderte Menschen im Beruf. Mit über 77.000 Euro förderte der LVR im Rhein-Erft-Kreis Aktivitäten im Rahmen der Kulturpflege.

Der LVR ist als regionaler Kommunalverband zuständig für Aufgaben in den Handlungsfeldern Soziales und Integration, Gesundheit und Heilpädagogik, Schulen und Jugend sowie Kultur und Umwelt. Diese werden finanziert aus der Umlage der 26 Mitgliedskörperschaften im Rheinland sowie aus Bundes- und Landesmitteln, die vom LVR bewirtschaftet werden. Die Arbeit des LVR wird politisch gestaltet und kontrolliert von der Landschaftsversammlung Rheinland. Hier vertreten 128 Mitglieder aus den Stadträten, Kreistagen und dem Städteregionstag als gewählte Politikerinnen und Politiker ihre Kommunen."