22.06.2017 13:40

Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans







Der Nahverkehrsplan ist mit seinen verschiedenen Maßnahmen in der Umsetzung. Mitunter gibt es seitens der SPD aber auch von anderen das Interesse, auf Zuruf oder plötzlichen Erkenntnissen folgend, anderes zu tun.

 

Die Linie 920 wird mit dem nächsten Fahrplanwechsel deutlich beschleunigt. Sie läuft dann direkt von Horrem über Gymnich, Dirmerzheim, Lechenich, Liblar zum Bahnhof Lechenich. Sie erhält einen Fahrzeitgewinn von über einer halben Stunde. Die wegfallenden Haltepunkte in Türnich, Balkhausen und Brüggen werden durch einen Ortsbuslinie übernommen.

 

Ähnliche Beschleunigungsmaßnahmen sind zwischen Elsdorf und Glesch oder Elsdorf und Horrem nicht so ohne weiteres vorgesehen. Wegen der Anbindung von Elsdorf an die RB 48 sind die Abstimmungsgespräche  zwischen den betroffenen Kommunen Bergheim und Elsdorf sowie dem Rhein-Erft-Kreis als Aufgabenträger noch nicht abgeschlossen. Wenig hilfreich ist da, wenn die SPD wie in der letzten Sitzung des Verkehrsausschusses mit eigenen Modellen kommt oder die FDP in der gleichen Sitzung gleich einen Schnellbus zwischen Elsdorf und Horrem fordert.  Ganz abgesehen davon, dass wir uns als GRÜNE Fraktion beim Nahverkehrsplan mit unseren Schnellbusvorschlägen nicht durchsetzen konnten (Zitat Gutachter: „Regionalbusse sind entweder schnell und leer oder voll und langsam.“) ist in dem Falle eher von einem Shuttle zu reden. Möglicherweise ließe sich aus dem Bus, der in Heppendorf eine Endhaltestelle hat, um eine Shuttle-Schleife nach Horrem zu erweitern.

 

Unklar aber ist immer noch, wie die Vorgaben der EU-Richtlinie zur Ausschreibung von ÖPNV-Leistungen umgesetzt werden können. Hier prallen Vorstellungswelten aufeinander, die sehr oft, wegen der Komplexität der Materie, von den deutschen Gerichten an den Europäischen Gerichtshof verwiesen werden.