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26.09.2017 09:19

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis sehen die Ergebnisse der Bundestagswahl mit gemischten Gefühlen.







BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis sehen die Ergebnisse der Bundestagswahl mit gemischten Gefühlen.

Gestern war ein guter Tag für Klimaschutz, Umwelt und Gerechtigkeit, denn gemessen an den Prognosen war dies gestern ein unerwartet gutes Abschneiden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Dennoch konnten wir unser Wahlziel, drittstärkste Partei mit einem zweistelligen Ergebnis zu werden, nicht erreichen. Und wir nehmen mit großem Bedauern zur Kenntnis, dass auf Bundesebene eine Partei in Fraktionsstärke in den Deutschen Bundestag eingezogen ist, die völkische und rechtsextreme Abgeordnete in den eigenen Reihen haben wird. Wir werden uns dem entschieden mit allen demokratischen Parteien der AfD vor Ort, als auch im Deutschen Bundestag, entgegenstellen!

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat in weiten Teilen des Rhein-Erft-Kreises historisch gesehen einen schweren Stand – grüne umwelt- und energiepolitische Grundpfeiler stehen gefühlt im Kontrast zu der heimischen Industrie, namentlich der Braunkohleindustrie.

Wir sehen es als Hauptaufgabe in den kommenden Jahren an, uns dieser Wahrnehmung entgegenzustellen. Wir nehmen das gestrige Wahlergebnis als Anstoß, uns deutlicher und – auch persönlich – wahrnehmbar in der Öffentlichkeit für umweltpolitische Themen, zu denen wir im Rhein-Erft-Kreis in erster Linie den Strukturwandel zählen, einzusetzen. Unsere Positionen für Bildung, Chancengleichheit und Ökologie werden wir ebenso in den Vordergrund bringen, wie unser Plädoyer für Sicherheit durch mehr Polizei und weniger Kameraüberwachung in unseren Gemeinden.

Wir sind mehr denn je von unserer Politik überzeugt. Deswegen werden wir – mit engagiertem Personal – alles daran setzen, auch mehrheitlich Wählerinnen und Wähler im Kreis zu überzeugen. Gute Wahlergebnisse wie in Brühl sollen keine Ausreißer nach oben mehr bleiben, sondern grüne Normalität. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie unseren Kandidaten Rüdiger Warnecke und Hans-Werner Ignatowitz.

Die grüne Stimme des Rhein-Erft-Kreises ist weder im Landtag von NRW noch im neu gewählten Bundestag vertreten. Dies muss sich ändern, daran werden wir arbeiten.