Anna Stenz und Rüdiger Warnecke, Vorsitzende der GRÜNEN Rhein-Erft-Kreis, zur Studie der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung:

„Der Hambacher Wald ist mittlerweile weltweit bekannt und ist eines von vielen Mahnmalen in der Welt für den rücksichtslosen Umgang mit unserer Umwelt.

Obwohl die Kohlekommission eine Kompromisslinie auf den Weg gebracht hat und sogar erklärt, dass der Erhalt des Waldes wünschenswert wäre, schlagen sich die Bagger immer näher an den Wald heran. Wenn selbst nach der nun vorgelegten Studie keine Konsequenzen folgen, dann können wir davon ausgesehen, dass die Schäden von der Landesregierung und vom Tagebaubetreiber sehenden Auges in Kauf genommen werden.

Was macht eigentlich die Umweltministerin Frau Heinen Esser? Wurde ihr durch Herrn Laschet ein Maulkorb angelegt?  Der Wald muss umfänglich geschützt werden, ggf. auch durch Strukturfördermittel, denn eine große Grüne Lunge, nah an den rheinischen Ballungszentren wertet die Lebensqualität der Rheinländer auf. Es müssen endlich Taten, nicht nur Sonntagsreden folgen.“