Die GRÜNE Kreistagsfraktion begrüßt außerordentlich, dass auch das Thema eines alltagstauglichen regionalen Radwegenetzes im Zuge der Strukturwandeldiskussion aufgegriffen wird.

In der Sitzung des Kreisverkehrsausschusses wird hierzu in einer Mitteilungsvorlage der Stand der Planung vorgestellt. Unter der Marke „Rheinisches Radrevier“ organisiert die “Landfolge Garzweiler”, eine Initiative der Tagebauanrainerkommunen des Rheinkreis Neuss, im Rahmen der Projektbeantragung der ZRR ein regionales Radverkehrsprojekt.

Verkehrsausschussvorsitzender Bortlisz-Dickhoff von der GRÜNEN Kreistagsfraktion: „Wir gehen davon aus, dass sich der Rhein-Erft-Kreis daran beteiligen wird und einen entsprechenden Beschluss des Kreistages fasst. Neben dem Ausbau der Schienenverbindungen und der Einrichtung der Schnellbuslinien sind es vor allem überörtliche Radwegeverbindungen, die in Zeiten des Pedelecs zu erheblichen Veränderungen in der Wahl des Verkehrsmittels führen können.“

In der Studie werden folgende Radwege als überörtlich bedeutsam identifiziert, die qualitativ hochwertig ausgebaut werden sollen:

  1. Erftradweg
  2. Alleenradweg (Weiterführung bis Kaster und Elsdorf)
  3. Regionale Radpendlerrouten
    • Pulheim-Köln,
    • Linksrheinischer Fahrrad-Regionaltangentenring zwischen Leverkusener Rheinbrücke (Fühlingen-Worringen-Pulheim-Frechen-Hürth-Brühl-Wesseling-Rheinfähre Mondorf)
  4. Tangentialverbindung zu den Haltepunkten des radial auf Köln ausgerichteten ÖPNV und SPNV,
    • Köln-Hürth-Brühl-Bonn entlang der Stadtbahnlinie 18 mit einem Abzweig nach Erftstadt,
    • Wesseling-Köln,
  5. Radweg entlang der Grubenrandstraße des Tagebau Hambachs,
  6. Regionale Radverkehrsverbindung Düren-Kerpen-Frechen-Köln