27.11.2018 15:16

Vertagung der Kohlekommission: NRW braucht Optimismus







Die Ergebnisse der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, oder besser Kohlekommission werden, anders als erwartet, nicht in diesem Jahr vorgelegt werden. Die Kommission hat sich auf den nächsten Februar vertagt.

"Wenn die Kohlekommission im Frühjahr einen weitsichtigen und überzeugenden Plan vorlegt, können wir die drei Monate wohl noch abwarten" erklärt Anna Stenz, Vorsitzende der GRÜNEN im Rhein-Erft-Kreis.

"Viel problematischer ist aktuell die Diskusion außerhalb der Kommission. Der NRW-Landesregierung fehlt offensichtlich jeder Optimismus und scheinbar die nötige Kreativität, sich unser Bundesland ohne Kohleverstromung vorzustellen. Anstatt nur "wenn-dann" und "aber" zu diskutieren, würde es unsere Region wesentlich schneller voranbringen, endlich die Bahn für saubere Alternativen freizumachen. Allein darauf zu spekulieren, welche Fördermittel schlussendlich abfallen, wird der historischen Aufgabe, vor der wir politisch stehen, nicht gerecht."