Auch unsere Landtagskandidatin Antje Grothus fand die Aktion gelungen. Mit einem Wahlaufruf hatten sich fast 40 der über 60-jährigen Mitglieder in einem Flyer und mit einer Anzeige in den Anzeigenblättern an ihre Altersgenossinnen und -genossen gewandt, um sie aufzufordern, im Sinne ihrer Kinder und Enkel Grün zu wählen.

Initiator der Aktion ist Johannes Bortlisz-Dickhoff. Er meint: „Die Wahlforschung sagt das ja schon lange, die Wahlanalysen bestätigen das: Die Generationen wählen völlig unterschiedlich. Bei den Älteren wird fast ausschließlich traditionell gewählt, entweder CDU oder SPD. FDP und GRÜNE sind dort nur im einstelligen Bereich unterwegs. Auch die Wanderungen fanden zum Großteil von der CDU zur SPD statt, im wesentlichen deswegen, weil auch die traditionellen und älteren CDU-Wähler dem NRW-Ministerpräsidenten das Kanzleramt nicht zutrauen. Bei den Jungen sieht das völlig anders aus. Bei den unter 25-Jährigen liegen die GRÜNEN knapp vor der FDP, bei denen, die das erste Mal wählen, andersherum.

Darin lag und liegt der besondere Auftrag, den wir als GRÜNE ALTE haben. Wir wissen schon länger: Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Viele ältere Grüne engagieren sich schon seit Jahrzehnten in und mit der Partei. So beispielsweise auch Karin Burmeister, mit der ich ein längeres Gespräch geführt habe, dass hier auch nachzuhören ist. [Interview mit Karin Burmeister]

 
Wir werden uns bei unterschiedlichen Gelegenheiten darüber unterhalten, wie wir die Diskussion mit unseren Gleichaltrigen weiter führen können. Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die größte Gruppe der Wählerinnen und Wähler sich nicht generationengerecht verhält.
 
Zur nächsten Mitgliederversammlung des Kreisverbands werden wir erneut zu einem einstündigen Treffen einladen, um Aktivitäten zu besprechen. 

 

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